E-Auto Antriebsarten
Hybridfahrzeuge & Co.

E-Auto Antriebsarten: Diese Unterschiede gibt es

Einige große Autokonzerne haben bereits angekündigt, dass sie in Zukunft ausschließlich vollelektrische Autos produzieren möchten. Damit will man einerseits einen positiven Beitrag zum Klimawandel leisten und andererseits neue Geschäftsfelder mithilfe der Elektromobilität erschließen. Das bedeutet auch, dass der Verbrennungsmotor nun Schritt für Schritt durch elektrische Antriebe ergänzt bzw. ersetzt wird. Aber was bedeutet das eigentlich? Und welche Antriebe sind aktuell verfügbar?

Welche Antriebsarten gibt es?

Für E-Autos wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedene Antriebsarten unterschieden:

  1. Hybridantriebe (z.B. MHEV, PHEV)

  2. Elektroantriebe (BEV)

Hybridantriebe (HEV) 

Wenn Sie schon einmal die Abkürzung HEV oder PHEV gelesen haben, dann sind Sie vermutlich auf eine Information über Hybridantriebe gestoßen. Ein herkömmliches Fahrzeug wird von einem Verbrennungsmotor angetrieben und ein E-Fahrzeug von einem Elektromotor. Bei einem Hybrid-Fahrzeug kommt es nun zu einer Kombination aus beiden Antriebsarten. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Formen unterschieden:

a) Mild Hybrid Electric Vehicle (MHEV):

Dabei wird der Verbrennungsmotor von einem Elektromotor unterstützt. Letzterer kann das Fahrzeug nicht alleine antreiben, aber er hilft Sprit zu sparen. In vielen Fahrzeugen unterstützt ein 48 Volt Hochvolt mit einem sogenannten Starter-Generator mit Riemenantrieb beim Start des Motors, beim Anfahren oder beim Segeln ohne Verbrennungsmotor. 

Segeln bedeutet, wenn beim Fahren in einem definierten Geschwindigkeitsbereich das Gas weggenommen wird und sich das Fahrzeug somit eine gewisse Zeit (zum Beispiel 30 Sekunden) ohne Motor fortbewegt. Sobald wieder Gas gegeben wird, erfolgt der Motorstart durch den Riemen-Starter-Generator.

b) Plug-in Hybrid Electric Vehicle (PHEV):

Im Gegensatz zum Mild-Hybrid kann beim Plug-in Hybrid der Elektromotor das Fahrzeug alleine antreiben und es somit zum Beispiel im Stadtverkehr emissionsfrei bewegen. Darüber hinaus unterstützt der E-Motor den Verbrenner im Teillast-Bereich als auch beim Beschleunigen (zusätzliche Boost-Leistung). Plug-in bedeutet, dass die Batterie des Fahrzeuges extern, an der Ladesäule oder Steckdose, aufgeladen werden kann.

Ein ausgeklügeltes Antriebsmanagement-System regelt den wirtschaftlichen Einsatz beider Antriebssysteme. In den meisten Fahrzeugen kann der Einsatz des Elektroantriebes jedoch durch die Auswahl von verschiedenen Fahrmodi beeinflusst werden.

Elektroantriebe (BEV)

Die Abkürzung BEV steht für Battery Electric Vehicle. E-Autos werden von einem Elektromotor angetrieben, wobei die Hochvoltbatterie als Energiespeicher verwendet wird. Die Hochvoltbatterie könnte man somit mit dem Tank beim Verbrenner vergleichen. Die Speicherkapazität, sowie der Tank bestimmen wesentlich die Reichweite des jeweiligen Fahrzeugs

Statt dem Tanken wird somit geladen. Den bekannten Tankdeckel gibt es bei vielen E-Modellen nach wie vor, darunter findet sich jedoch nicht mehr der Einfüllstutzen, sondern der Ladeanschluss. Das Fahrzeug kann somit einfach über eine Steckdose, eine Wallbox oder eine Ladesäule aufgeladen werden. Die Ladedauer ist abhängig von der Kapazität der Ladequelle. Auf unserer Landingpage zum Thema Ladeinfrastruktur finden Sie mehr Informationen dazu.

Begriffserklärung: Rekuperation

Eine Besonderheit bei E-Autos ist die Rekuperation. Sie bezeichnet die Nutzung der Bewegungsenergie beim Bremsen. Sobald Sie bei einem E-Auto vom Gas gehen, wird der Motor zum Generator und speist elektrische Energie in die Batterie ein. Dadurch erhöht sich die Reichweite des Fahrzeuges. Die Stärke der Rekuperation ist bei vielen Fahrzeugen einstellbar und kann somit an die jeweilige Verkehrslage und Fahrsituation angepasst werden. Der Rekuperationseffekt macht in vielen Fällen den Tritt aufs Bremspedal hinfällig und ermöglicht ein sogenanntes One-Pedal-Driving.

Fazit: Gespanntes Warten auf die Zukunft

Welche der E-Antriebsarten für Sie infrage kommt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Etwa davon, ob eher längere oder kürzere Strecken mit möglichst wenig Emissionen zurückgelegt werden sollen. In jedem Fall lohnt es sich, die aktuellen technischen Entwicklungen genau zu beobachten und sich gegebenenfalls beraten zu lassen. Denn was den Sektor der E-Mobilität betrifft, ist damit zu rechnen, dass es Schritt für Schritt weitere Innovationen geben wird.

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